Ziraat-Kräuter für Rajasthan

Als Weiterentwicklung vom „Hope-Project“ in den Slums von Delhi wurde kürzlich ein therapeutisches Kinderprojekt in Rajasthan initiiert.

 

Auch hier eine Ausarbeitung der Sufi-Botschaft von Hazrat Inayat Khan:

  • ohne Bezug zur Natur ist die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oft gestört; heute wird dieses Phänomen Natur Defizit Störung (Louv) genannt
  • ohne Zugang zu Boden, Pflanzen und Tieren bleibt die Ernährung mangelhaft und die Entwicklung von Freiheit durch Autonomie oft unmöglich. Der Ruf nach Ernährungssouveränität wird aktuell immer lauter.

Das Hope Projekt in Rajasthan wird Großstadtkindern aus der Basti Nizamuddin mit teilweise traumatischen Erfahrungen einen Raum gegeben, in dem sie ihre Kindheit durch Naturerleben erfahren können. Auf dem Projekt-Gelände wird neben Naturerleben auch der sorgsame Umgang mit der Erde im eigenen organischen Garten, Erfahrungen mit Umweltschutz-Maßnahmen und alternativen Energien, die Fürsorge für Tiere und die natürliche Nutzung ihrer Produkte im Fokus stehen.

Lebenshilfe für notleidende Menschen in Indien e. V.

Hope Projekt: Lebenshilfe für notleidende Kinder in Indien

 

Spendenkonto: IBAN DE25478601251444730500    BIC GENODEM1GTL

Internet: www.hope-project.de 

1919 gab Sufi Meister Hazrat Inayat Khan den Ziraat Impuls: einen Aufruf und Auftrag, uns an den natürlichen Vorgängen der Landwirtschaft innerlich zu schulen.

Farmer, Farm und Farming sollten aus Sicht der Sufis als Drei-Einheit betrachtet werden. Damals eine spirituelle Wahrheit; heute, 100 Jahre später, eine globale Tatsache. Die moderne Landwirtschaft, ohne Kommunikation und Beziehung zwischen Mensch und Natur, führt weltweit in die Sackgasse.

Farming als Methode ohne Berücksichtigung von Mensch und Natur produziert keine gesunden

Nahrungsmittel und vernichtet die Umwelt.

  • Die Farm ohne den Farmer verliert ihren Charakter und verkommt zur monotonen Wüste.
  • Der Farmer ohne Herz für Land, Pflanzen und Tiere verliert seine/ihre Seele. Der Konsument in der Stadt genau so.

Diese Entwicklung hat Hazrat Inayat Khan vorausgesehen.

Nur wenn wir nicht bloß nehmen und töten, sondern auch geben und bewahren, werden Böden, Pflanzen und Tiere die Menschheit nachhaltig ernähren können. 

 

Auf unserem Hof im Allgäu stellen wir seit 21 Jahren Blütenessenzen selber her. Viele Blüten kommen von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, welche wir bei uns in Gärten und Biotopen angesiedelt haben. Ein spezielles Augenmerk liegt auf den Rosen

Auf unserem Hof im Allgäu stellen wir seit 21 Jahren Blütenessenzen selber her. Viele Blüten kommen von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen, welche wir bei uns in Gärten und Biotopen angesiedelt haben. Ein spezielles Augenmerk liegt auf den Rosen. Die von uns gepflegten Naturschutzflächen „Himmelswiese“ und Hochmoor bieten eine Fülle an natürlich vorkommenden wilden Blumen.

 

Vor 3 Jahren haben wir angefangen, unsere Pflanzen selber zu trocknen und zu verarbeiten. Diese Arbeit machen wir ehrenamtlich. Der Erlös geht an „Kids in Nature“ in Rajasthan.

 

Mehr zum Ziraat-Farming und die selbst-auferlegten Richtlinien siehe: 

 

Jede(r), der/die Zeit und Lust hat, im schönen Voralpenland bei Anbau, Trocknung und Verarbeitung der Kräuter ehrenamtlich mit zu arbeiten, ist willkommen.

Nach Einweisung und Anleitung erwartet Sie eine weitgehend selbständige Tätigkeit im Garten

oder im Haus.

 

Ein paar Mal im Jahr werden auch Gruppen-Wochenenden organisiert.